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Zukunftsszenarien Frankfurt 2030  

Wie könnte Frankfurt im Jahr 2030 aussehen? Mit dieser Frage beschäftigten sich die MainCampus-Stipendiaten in einer Zukunftswerkstatt am 21.07.2010 im Forschungskolleg Humanwissenschaften in Bad Homburg. Der Prozess wurde von dem Direktor des Zentrums für gesellschaftlichen Fortschritt, Dr. Stefan Bergheim, moderiert. Mit Hilfe der Szenariomethode wurden Geschichten über mögliche, wahrscheinliche und wünschenswerte Zukünfte der Stadt Frankfurt und ihrer Bürger entwickelt.

 

Bei dem Workshop „Frankfurt 2030“ war der Weg das Ziel. Letztendlich ist die Erarbeitung tragfähiger Szenarien eine zeitintensive Arbeit, die Wochen bis Jahre in Anspruch nehmen kann. Für die Stipendiaten stand das Erlernen der Methodik der Szenarioanalyse im Fokus, um sie auf eigene Bereiche anwenden zu können. Darüber hinaus wurde das Zusammenwachsen der Gruppe durch die intensive Kommunikation untereinander gefördert.

 

Am Ende eines intensiven Tages hatten die vier Gruppen vier unterschiedliche Zukunftsszenarien für Frankfurt im Jahre 2030 entwickelt und die Geschichten dazu geschrieben. Als bedeutende Einflussfaktoren wurden die Übernahme von Verantwortung für die Gemeinschaft durch die Wirtschaft und die Entwicklung der sozialen Balance von der Gruppe identifiziert. Jeweils zwei Geschichten beschäftigten sich mit einer besonders positiven beziehungsweise negativen Ausprägung dieser Einflussfaktoren.