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Am 22. September hatten die Stipendiaten die Gelegenheit, einen Einblick bei der Lufthansa zu bekommen, der den normalen Passagieren erst einmal verwehrt ist.

Rolf Uzat, Leiter der Flugausbildung bei der Lufthansa, und selbst aktiver Pilot führte durch die Halle mit den Flugsimulatoren für die unterschiedlichen Flugzeugtypen. Dort gab Herr Uzat eine Einweisung in das Aus- und Weiterbildungsprogramm der Lufthansa.  Etwa 10 % der Arbeitszeit eines Piloten wird in die kontinuierliche Weiterbildung investiert. Danach ging es in den Flugsimulator. Nach einem kurzen Einführungsrundflug über den Frankfurter Flughafen waren die Stipendiaten gefordert, das Flugzeug wieder sicher zu landen. Zum Glück hatten wir keinen Bruchpiloten an Bord.

Halle 6 der Lufthansa-Technik war die zweite Station. Die imposante Konstruktion der Halle bietet Platz für bis zu fünf Flugzeuge. Herr Wieck, Auszubildender bei der Lufthansa, erläuterte die verschiedenen Wartungsprozeduren und gab einen detaillierten Einblick in die Funktion eines Triebwerks. Vor Ort war nun die Gelegenheit in einem echten Cockpit Platz zu nehmen.

Etwa 50 % des gesamten Frachtaufkommens bei der Lufthansa wird auf regulären Passagierflügen transportiert. Diese Information vom Leiter der Lufthansa Cargo, Herrn Pfuhl, war doch überraschend. Nachdem der Prozess des Frachttransports vom Absender zum Empfänger erläutert war, konnte die Gruppe in der Frachthalle, vorbei an rasenden Gabelstaplern und laufenden Förderbändern den Umschlag der Pakete und Container verfolgen. Erst einmal entscheidet der Computer, welchen Weg ein Paket, z.B. von Stockholm nach Caracas nimmt. Veränderungen im Flugplan fordern dann aber gegebenenfalls den Menschen.