15.03.2012
Pressemitteilung
"Helle Köpfe für Frankfurt" - Stiftung Polytechnische Gesellschaft nimmt neue Stipendiaten-Generation auf
- 29 Stipendiaten an vier Frankfurter Hochschulen
- Studierende, Doktoranden, Wissenschaftler in Erziehungsverantwortung
Frankfurt am Main, den 15. März 2010. Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft nimmt ihre zweite Generation wissenschaftlicher Stipendiaten auf. Am Dienstag, dem 16.März 2010, werden 29 Nachwuchswissenschaftler auf dem Campus Westend ihre Aufnahmeurkunde entgegennehmen. Die Stiftung will damit einen Beitrag zum Wissenschaftsstandort Frankfurt am Main leisten. Die Stipendiaten kommen von der Goethe-Universität Frankfurt am Main, der Fachhochschule Frankfurt, der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und von der Städelschule. Die Aufnahmekriterien sind sehr gute wissenschaftliche Leistungen, gesellschaftliches Engagement sowie Tätigkeit am Wissenschaftsstandort Frankfurt. Die Stipendiaten wurden in einem anspruchsvollen Auswahlverfahren ausgewählt. Sie hielten Kurzvorträge, diskutierten in Gruppen und stellten sich den Gutachtern in Einzelgesprächen vor.
Aufgenommen werden 12 Studierende („MainCampus academicus“), elf Doktoranden („MainCampus doctus“) und sechs junge Wissenschaftler in Elternverantwortung („MainCampus educator“). Ein Schwerpunkt liegt auf den Naturwissenschaften: 18 Stipendiaten kommen aus Fächern wie Physik, Mathematik, Chemie, Biologie, Biochemie, Medizin und Geologie. Fünf Geisteswissenschaftler wurden ausgewählt. Zwei Stipendiaten studieren technische Fächer an der Fachhochschule. Drei Stipendiaten kommen von der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Ein Stipendiat studiert an der Städelschule.
Die Stipendiaten werden in das MainCampus-Stipendiatenwerk der Stiftung aufgenommen. Sie erhalten damit eine finanzielle und eine inhaltliche Förderung. Die Studierenden erhalten ein Stipendium von monatlich 620 €, die Doktoranden erhalten 1.200 € und die jungen Wissenschaftler in Erziehungsverantwortung 400 €. Zusätzlich ermöglicht die Stiftung den Besuch von wissenschaftlichen Tagungen und unterstützt kurze Auslandspraktika. In einem umfassenden inhaltlichen Begleitprogramm – der MainCampus-Akademie – besuchen die Stipendiaten Seminare zu Themen wie Wissenschaftsmanagement, Karriereplanung, Präsentation und Rhetorik. Wichtig ist der Stiftung auch, dass die Stipendiaten einen Einblick in die Bürgerstadt Frankfurt am Main erhalten. So stehen Begegnungen mit bedeutenden Frankfurter Persönlichkeiten und Institutionen auf dem Programm. Die Stipendiaten sollen zu Botschaftern ihrer Hochschulen und der Stadt Frankfurt werden.
Die Stipendiendauer beträgt bei den Studierenden zwei Jahre, bei den Doktoranden bis zu drei Jahre und bei den Wissenschaftlern in Erziehungsverantwortung zwei Jahre. An die aktive Stipendienzeit schließt sich das Alumni-Netzwerk an.
Zusammen mit der noch in der Förderung stehenden ersten Stipendiatengeneration hat die Stiftung nun insgesamt 53 Stipendiaten in ihrem Stipendiatenwerk. Die gesamte Fördersumme der Stiftung für Wissenschaftsstipendien beträgt im Jahr 2010 rund 600.000 €.
Die leistungsstarken Nachwuchswissenschaftler werden am Dienstag, dem 16.3.2010 um 18.00 Uhr im Erweiterungsbau des Kasinogebäudes, Campus Westend, Goethe-Universität Frankfurt am Main, feierlich aufgenommen. Neben dem Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Gerd Krämer, sind die Präsidenten der vier Hochschulen anwesend und werden die Urkunden gemeinsam überreichen. Auf Seiten der Stiftung werden der Stiftungsratsvorsitzende Prof. Dr. Klaus Ring, der Vorstand – Dr. Roland Kaehlbrandt und Johann-Peter Krommer – sowie der Leiter des Stipendiatenwerks, Dr. Wolfgang Eimer, die neuen Stipendiaten empfangen.
Kontakt:
Lena Setzer
Referentin Information und Kommunikation