Mitte

MainCampus
doctus

Zielgruppe
Das Stipendium MainCampus doctus richtet sich an hervorragend ausgebildete junge Wissenschaftler, die an ihr überdurchschnittlich abgeschlossenes Studium eine wissenschaftlich anspruchsvolle Promotion anschließen wollen. Die wissenschaftliche Arbeit muss weitgehend an einem Institut in Frankfurt durchgeführt werden.  

MainCampus doctus wendet sich an Doktoranden in

  • Naturwissenschaften
  • Geistes- und Sozialwissenschaften
    (2009 in Erziehungswissenschaften, Politikwissenschaften, Soziologie und Geschichte)
  • Psychologie
  • Musik- und Theaterwissenschaften

Zum Bewerbungszeitpunkt muss das Thema der Promotion feststehen und eine Zusage des betreuenden Hochschullehrers für einen Arbeitsplatz vorliegen.

Leistungen
Die Förderung umfasst sowohl einen finanziellen als auch einen ideellen Anteil.
Das Stipendium setzt sich aus einem monatlichen Grundbetrag von 1.200 € und einem Forschungsbeitrag von 100 € zusammen, der für Sach- und Reisekosten (z.B. Bücher, Reisen zu Tagungen und Forschungszwecken) eingesetzt werden kann, die im Zusammenhang mit der wissenschaftlichen Arbeit stehen. Auf Antrag kann eine Unterstützung zu karrierefördernden Maßnahmen gewährt werden.
Über die finanzielle Unterstützung hinaus bietet die Stiftung ein umfangreiches Betreuungs- und Qualifizierungsprogramm an. In der MainCampus Akademie wird in gemeinsamen Seminaren mit erfahrenen Trainern die individuelle Handlungskompetenz gestärkt. Sie enthält Angebote zur Unterstützung der Stipendiaten auf ihrem Weg in den Beruf und gibt Anregungen zum interdisziplinären Austausch. Die Begegnung mit interessanten Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kunst und Kultur soll dazu beitragen, Erfahrungen und Impulse aus verschiedenen Bereichen zu gewinnen und für sich nutzbar zu machen.

Das Stipendium wird zunächst für ein Jahr vergeben und kann durch einen formlosen Antrag um jeweils ein Jahr verlängert werden. Die maximale Förderdauer beträgt drei Jahre.

Rechts

 

Die Aufnahme in das Stipendiatenwerk soll zu einer dauerhaften, ergiebigen und lohnenden Verbindung der Stipendiaten untereinander und mit der Stiftung führen. Dazu wird ein Stipendiatenwerk aufgebaut.

Voraussetzung
Die Stiftung erwartet, dass die Bewerber über eine hervorragende wissenschaftliche Qualifikation verfügen und nachweislich ein persönliches Profil entwickelt haben sowie Bereitschaft zeigen, sich für das Gemeinwohl zu engagieren. Sie sollten mitbringen:

  • überdurchschnittlichen Master- oder Diplomabschluss
  • Abschluss des Studiums innerhalb der Regelstudienzeit (Abweichungen sollten begründet werden)
  • Bereitschaft zum interdisziplinären Denken und Handeln
  • Interesse an den gesellschaftlichen Bezügen des betreffenden Wissensgebietes sowie am Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft
  • personale und soziale Kompetenz (gute Allgemeinbildung, Einsatzbereitschaft, Teamgeist, Kommunikationsstärke, etc.)
  • Verantwortungsbereitschaft und gesellschaftliches Engagement
  • Weltoffenheit
  • Bereitschaft, sich in vertretbarem Umfang an Aktivitäten der Stiftung einzubringen

Die Bewerber für ein Doktorandenstipendium in den Geistes- und Sozialwissenschaften sollten ein Promotionsthema mit Bezug zu den Handlungsfeldern der Stiftung Polytechnische Gesellschaft bearbeiten. Näheres zum Aufgabenbereich der Stiftung findet sich auf www.sptg.de.

Bewerbungsverfahren
Der Auswahlprozess ist zweistufig angelegt. Eine von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main benannte unabhängige Gutachterkommission prüft die eingegangenen Bewerbungen. Das Gremium trifft eine Vorauswahl der aussichtsreichsten Kandidaten. In einer Klausurtagung wird dann die abschließende Entscheidung getroffen. Dazu werden die ausgewählten Kandidaten eingeladen, um sich in einem persönlichen Gespräch vorzustellen.

Mit dem Bewerbungsbogen sind folgende Unterlagen einzureichen:

  • vollständig ausgefülltes Bewerbungsformular
  • tabellarischer Lebenslauf
  • Beschreibung des Promotionsvorhabens
  • kurze Zusammenfassung der Diplom-, Magister-, oder Masterarbeit
  • Nachweis der Hochschulreife, der bisherigen Studienleistungen (Kopien von Zeugnissen) sowie der Arbeits- und Praktikumszeugnisse
  • Immatrikulationsbescheinigung der Universität oder Fachhochschule
  • zwei vertrauliche Referenzgutachten (direkt von den Gutachtern) 
  • Publikationsliste 
  • Forschungsplatzzusage vom wissenschaftlichen Betreuer